Die Carstensz Pyramide gehört zum Reigen der Seven Summits. Somit ein unbedingtes Muss wer sich die Besteigung der höchsten Gipfel pro Kontinent zum Ziel gesetzt hat. Entdeckt wurde der Berg 1623 vom Holländer Jan Carstensz und vom österreichischen Tibet Pionier Heinrich Harrer 1962 erstbegangen, woraufhin der das Buch, "ich komme aus der Steinzeit" schrieb. Mit 4884 m Höhe ist es der höchste Berg Ozeaniens und gehört zum Idenburg Gebirge. Der Berg ist schwierig zu erreichen, aber der Kalkfelsen nach Muster der Marmolada ist sehr besteigungsfreundlich und bietet gute Felsqualität. Am Berg trifft man Seillängen im 4ten Schwierigkeitsgrad, der Aufstieg ist lang und im Laufe eines Tages erwarten den Kletterer Regengüsse in unterschiedlicher Stärke. Ein Land der krassen Gegensätze, also von der Steinzeit bis hin zur Moderne lässt sich in diesen 2 Wochen alles erleben.
High light: - 2. größte Insel der Welt - unbekannte Kulturen - Klettern wie in den Dolomiten - Gletscher in den Tropen - Menschen aus der Steinzeit
7. bis 9 Tag: Akklimatisierung Anpassung an die Gegebenheiten am Berg. Ausgedehnte Wanderungen über Gletscher erste Kletterversuche am Berg
10. Tag: Gipfelbesteigung Früh am Morgen, solange das Wetter noch gut ist starten wir ein Gipfelversuch. Bei einigermaßen normalen Bedingungen benötigen wir ca. 12 Stunden. Nach der Rückkehr ins Basislager feiern wir den Gipfelsieg mit einem gutem Tropfen südtiroler Wein.
11. bis 13. Tag: Erholung und Rückflug Da wir sehr von gutem Flugwetter abhängig sind und wir über mehrere Etappen und mit verschiedenen Flugzeuge zurück nach Manado fliegen werden wir die Zeit mit gutem essen und trinken und mit relaxen verbringen.
14. Tag: Tauchen auf der Insel Punaken Punaken, eine Manado vorgelagerte Insel, zählt zu den 10 bessten Taucher- und Schnorchelrevieren der Welt. In diese traumhafte Unterwasserwelt werden wir uns versenken.
Unterkunft: während der Reise die besten zur Verfügung stehenden Hotels am Berg in 2 Mann Zelte
Voraussetzungen: Klettern bis zum oberen 4ten Schwierigkeitsgrat. Am Gipfeltag ca. 12 Stunden Kletterzeit. Geduld, Zusammenhalt Rücksichtnahme und Entscheidungsfreudigkeit sind von unbedingter Notwendigkeit. Politische wirren und Wetter Abhängigkeit lassen eine genaue Planung und Durchführung der Tour nicht zu. Oftmals kommt es mehrmals am Tage zu starken Gewitter und Regengüsse.
- VP, Guides und Träger, alle Parkgebühren. - Expeditionsleiter und Organisator vor Ort von Arc Alpin - sämtliche Formalitäten, Genehmigungen und Gebühren - Alle Flüge - Inlandsfüge. Linienflüge von den Deutschen Flughäfen nach Indonesien mit 20 kg Freigepäck - Haftpflichtversicherung des Veranstalters - Transfers lt. Programm - Einige Nächte im besten Hotel in Manado - Vollverpflegung während der Tage am Berg - Zelte - Satellitentelefon (2 € pro Minute) - Notfallapotheke - Gastgeschenk zur Auswahl
Im Reisepreis nicht enthaltene Leistungen persönliche Ausgaben, Einzelzimmerzuschlag, individuelle Ausflüge. Reisekrankenversicherung, Reise –Rücktritt Kostenversicherung Flugverzögerungen, unvorhersehbare Ereignisse, oder sonstige Faktoren, kann es bei dieser Reise zu Programmumstellungen oder –änderungen kommen.
Gefahrenhinweis Wir werden unsere gesamte Erfahrung aufwenden, die Expedition so sicher wie möglich durchzuführen. Trotzdem möchten wir Sie darauf hinweisen, dass diese Unternehmung mit subjektiven und objektiven alpinen Gefahren verbunden ist. Papua selbst ist politsch von Indonesien abhängig und instabil. Auch die am Berg angrenzende Miene ist nicht gerade förderlich. Das Programm ist eine Idealvorstellung und nur unter günstigen Voraussetzungen einzuhalten.
Lage Die Carstensz Pyramide befindet sich in einem Dschungel mit bis zu 5000 mm Niederschlag am Tag. Im Basislager herrschen positive Temperaturen, die sich aufgrund der Feuchtigkeit kalt anfühlen. Am Gipfeltag ist mit großer Wahrscheinlichkeit mit regen zu rechnen, was sich unangenehm auswirkt, aber ansonsten keine größeren Schwierigkeiten bereitet.
Der Berg selbst lässt sich wie ein Berg in unseren Breitengarden begehen. Maximale klettertechnische Schwierigkeiten sind mit IV + auf deutscher Skala zu bewerten. Diese können wegen der feuchtigkeit/nässe und den Temperaturen steigen. Die Distanzen am Berg sind relativ kurz und die Wand ca. 600 m hoch. Die Mixtur Landschaft/Kultur sind unglaublich faszinierend.